EIN HAUS
EINHUNDERT OBJEKTE

Editorial Design
Photography


2020

Objektarchiv verschiedener Generationen
eines Familienhauses


Das Haus ist ein Rückzugsort und auch der Ort, an dem der grösste Teil unseres materiellen Lebens sein Zuhause findet. Unser Besitz ist im Grunde genommen eine Ansammlung von Dingen. Mich fasziniert, wie stark man sich an diesen emotional binden kann und wie dieser als Erinnerungsträger fungiert. In meiner Bachelor Thesis möchte ich den gestalterischen und emotionalen Aspekt dieser Thematik aufzeigen und einen anderen Zugang zum eigenen Besitz ermöglichen.

Entstanden ist ein persönliches Archiv zu insgesamt hundert Objekten aus einem Familienhaus. Die Publikation ist in die Stockwerke und Fundorte der Objekte gegliedert. Der nummerierte Archivteil wird abwechselnd von zwei weiteren Bildarten, in Form von Einschüben, unterbrochen. Diese zeigen kontextualisierte und rekontextualisierte Ansichten der Objekte und Räume, welche eine Auflockerung bewirken und Assoziationen erwecken sollen. Während des Durchblätterns soll beim Betrachter ein Gefühl, ein Wiedererkennen oder gar eine Familiarität zu den Objekten und seinem eigenen Besitz ausgelöst werden.

Object archive of different generations
of a family home


The house is a retreat and also the place where most of our material life finds its home. Our possessions are basically a collection of things. I am fascinated by how strongly one can become emotionally attached to it and how it functions as a memory carrier. In my Bachelor Thesis, I want to show the creative and emotional aspect of this theme and enable a different approach to our own possessions.

The result is a personal archive of a total of one hundred objects from a family home. The publication is divided into the floors and places where the objects were found. The numbered archive section is alternately interrupted by two other types of images in the form of inserts. These show contextualised and recontextualised views of the objects and rooms, which are intended to loosen things up and awaken associations. As the viewer browses through them, a feeling, a recognition or even a familiarity with the objects and his or her own possessions is to be triggered.


Diplomwebsite_1
Einzelseiten-5-2
Einzelseiten-2-2
Diplomwebsite_8